Wo werden RFID Chips eingesetzt?
Zum Beispiel im Diebstahlschutz, aber was heisst RFID Chip überhaupt? RFID steht für Radio Frequency Identification, das ist die korrekte Bezeichnung für Funkchips bzw. -etiketten, also alles was berührungslos identifiziert werden kann.In der Transportkette von Frischegütern könnten RFID-Chips nicht nur Informationen über die Art des Produkts beinhalten. Zusätzlich können auch Informationen über die Haltbarkeit überwacht und kontrolliert werden.
RFID und Telematik sind schon heute schon zusammengeführt, beispielsweise in der Distributionslogistik. Über Telematik und RFID wird dann überwacht, ob alles seinen richtigen Weg geht.
Für die Logistikbranche sind Diebstähle während der langen Transportwege ein riesiges Problem.
In einem praktischen Versuch wurden vier Container mit RFID-Chips bestückt und von Bremerhaven nach Miami geschickt.
Der ganze Weg wurde vom Iridium-Satellitensystem überwacht, welches ununterbrochen Kontakt zu den Sende- und Empfangsantennen der Funketiketten an Bord hielt. Der Funkkontakt funktionierte perfekt.
Über das Sea-Cure Satellite System wurden alle Manipulationsversuche an den Behältern in Echtzeit übermittelt. In Sicherheitsfragen ist die RFID-Technik heute der Hoffnungsträger der Logistikbranche.
Die RFID-Chips und Anwendungsmöglichkeiten wurden verbessert, so dass auf RFID-basierte Techniken speziell bei der Überwachung von Lieferketten, praktisch nicht mehr wegzudenken sind.
Ist der RFID Chip die Ablösung für den Strichcode?
So heftig wie der Strichcode hat kaum eine technologische Innovation die Wirtschaft umgekrempelt. Aber die Nachfolgelösungen stehen bereits in den Startlöchern. Es handelt sich um einen nur etwa halb so großen Barcode, der ab 2010 auf die Produkte kommen soll.
Doch auch die Entwickler der RFID (Radiofrequenz-Technologie) sitzen in den Startlöchern.
Mit dem berührungslosen Datenlesen und –speichern mit Hilfe der RFID-Minisender ist es technisch machbar, einen gefüllten Einkaufswagen an der Kasse innerhalb von Sekunden zu registrieren, ohne die Ware zunächst auf ein Förderband zu legen und das alles ohne Wartezeit.
Gegen den High-Tech-Chip spricht vorläufig noch der hohe Preis und Bedenken von Datenschützern. Trotzdem könnten bis zum Jahr 2015 alle Produkte in den Supermärkten die RFID Etikette tragen.
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