Wissenschaft & Technik
Müssen Solar Module „hässlich“ sein?
Bis vor kurzem waren die Solarmodule auf dem Dach eine klar technische Sache, die auch danach ausschaute. Die einen fanden es techno cool und die anderen fanden es scheusslich. Das hat sich aber geändert. Wer ein Solarmodul auf das Dach montieren will, kann auswählen zwischen total funktionell und dezent.
Erinnern wir uns zurück, die ersten Solar Module waren gross und nahmen jedem Gebäude auf dem sie installiert wurden das Gesicht. Ja sie dominierten auf eine bestimmte Weise das Bild eines Hauses.
Jeder noch so gepflegte Baustil verschwand hinter großen, sich spiegelnden Platten und die Persönlichkeit eines jeden Hauses war dahin. Bei modernen Gebäuden war das meistens OK, aber gerade in subtilen Ortkernen ein Problem
Dies hat sehr viele Menschen die sich durchaus für alternative Energien interessiert hätten, davon abgehalten sich mit der Materie grundlegend zu befassen.
So erreichte die Photovoltaik oder Fotovoltaik, wie es neudeutsch geschrieben wird, noch nicht das breite Publikum. Allerdings war der Leidensdruck wegen hohen Öl- und Gaspreisen auch noch nicht so gross wie heute.
Doch die Zeiten haben sich geändert und die Auswahl wird schon beinahe zur Qual..
Die heutige Generation von Solarzellen ist klein und dezent. Bei einem Neubau kann sogar überlegen, ob man die Solarzellen ins Design des Hauses integrieren will.
Man kann die Solarzellen so in die Hausfassade integrieren, dass sie sich in das Gesamtbild so einfügen und mit dem Haus zusammen eine optische Einheit bilden.
Diese optische und technische Weiterentwicklung der alternativen Nutzung der Sonnenenergie war auch zwingend notwendig. Die Kosten für eine Nachrüstung haben sich deutlich reduziert und mit einer staatlichen Förderung kann auch gerechnet werden.
Was spricht da noch dagegen, sich mit einem Solarmodul bezüglich der Energiegewinnung unabhängig machen, insbesondere im Hinblick auf steigende Energiekosten?