Versicherung & Vorsorge
Eigenverantwortliche Altersversorgung

Wer die 40 überschritten hat, oder manch Jüngere, machen sich so ihre Gedanken über Pflegeversicherung, Pflegenotstand und erhöhte Lebenserwartung. Denn eines ist klar. Der Generationenvertrag von einst funktioniert nicht mehr. Zu viele alte Menschen im Gegensatz zu den wenigen jungen Menschen. Die Pflegeversicherung lebt aus der Hand in den Mund, denn dort gibt es keine Rücklagen. Worauf sich unsere Eltern noch verlassen können, gilt für die zukünftigen Rentner nicht mehr. Da kann einen die höhere Lebenserwartung fast bedrücken. Schliesslich möchten wir alle in Würde alt werden und sterben. Und wer hofft nicht, dass er auch als Pflegefall gut aufgehoben ist.
Reicht die Pflegeversicherung aus? Die Frage, die sich viele stellen ist, ob die Pflegeversicherung ausreicht, ob der Staat, jedem der sein Leben lang gezahlt hat, auch angemessen im Alter versorgen kann? Die Frage kann nicht beantwortet werden, da wir nicht wissen, was sich in der gesetzlichen Altersversorgung sowie der Pflegeversicherung noch tun wird. Wichtig ist nur eins, dass sich die Generation 40 + schon einmal Gedanken über ihr alt werden machen sollte. Ganz ohne Panik natürlich. Denn es gibt schon Menschen, die sich darüber Gedanken gemacht haben, und das, was dabei herausgekommen ist, ist ganz sympathisch. Die Idee der Alterswohngemeinschaft ähnelt im Grunde dem Drei-Generationenhaus von einst. Grosseltern, Eltern und Enkel lebten im gleichen Haus, entlasten sich und versorgten sich gegenseitig. Ähnlich funktioniert eine Alterswohngemeinschaft. Menschen, die aus dem Erwerbsleben ausscheiden organisieren sich mit jüngeren Menschen, mit jungen Familien in einem gemeinsamen Haus z. B. Jedem bleibt Unabhängigkeit und Individualität erhalten und doch hilft man sich und unterstützt man sich, wie man kann. So werden junge Familien in den Hochphasen entlastet und ältere Menschen erhalten Familienanschluss und können beruhigt in die Zukunft blicken.
Alternative Altersfürsorge