Versicherung & Vorsorge

Alternative Altersfürsorge

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Solange ist es noch gar nicht her, als noch alle zusammen wohnten: Oma und Opa, die Eltern und die Kinder und ab und zu auch schon die Kindeskinder. Das Drei-Generationenhaus war ein gewohntes Bild.

Wegen Krankheit oder ab einem gewissen Alter wurde die Verantwortung auf die Jüngeren übertragen. Gerade in Familienbetrieben halfen und helfen auch die Grosseltern weiterhin mit. Schliesslich wird jede Hand gebraucht und alt oder älter zu sein, bedeutet ja nicht nutzlos zu sein.

Nur geht alles etwas langsamer, altersgerechter. Da beaufsichtigen dann z. B. die Grosseltern die Enkel, damit die Eltern freie Hand haben.

Die Altersversorgung innerhalb der Familie war im Grunde keine schlechte Idee, denn jeder profitierte davon. Durch den Drang nach Unabhängigkeit und Individualismus kam das Modell aus der Mode.

Doch es scheint heute, wenn auch in etwas abgeänderter Form wieder zu erwachen. In Zeiten von Pflegeversicherung, deren Rechnung jedoch für die Generation 40 + nicht aufgeht, da es immer weniger Einzahler gibt, sucht man nach Alternativen.

Was ist die Alternative?

Eine Alternative, für die sich immer mehr Menschen interessieren, ist eine Alterswohngemeinschaft.

Zunehmende Singles, Patchwork-Familien und andere Formen von Lebensgemeinschaften brauchen neue Wege. Auch gibt es viele Eltern, die ihrem vielleicht einzigen Kind, nicht die Pflege von zwei Demenzkranken z. B. aufbürden wollen.

Denn wir alle wissen nicht, wie es uns im Alter gesundheitlich gehen wird. So gibt es in Deutschland mittlerweile Alterswohngemeinschaften, in denen sich ältere aber noch rüstige Menschen mit jungen Familien beispielsweise zusammenschliessen.

Noch rüstig kann die junge Familie unterstützt werden. Im Tausch wissen die älteren Bewohner, dass sie versorgt sind und beruhigt alt werden können.

Eigenverantwortliche Altersversorgung

 

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