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Wie fahren Schiffe auf Umweltkurs?

Vor allem grosse Schiffe, wie Frachter und Kreuzfahrtschiffe gehören zur ölgetriebenen Schifffahrt, die für rund fünf Prozent des weltweiten CO2-Ausstosses verantwortlich sind. Nun gilt es auch für den Seeweg eine umweltfreundliche Lösung, vielleicht in Form eines Hybrid, zu finden.

Der Schritt zur umweltfreundlichen Seefahrt zeigt sich, in Form alter Energieformen wie Wind und der Sonne.

Bereits in den achtziger Jahren wurde ein Segelfrachter entwickelt, der in indonesischen Gewässern für den Warentransport sorgt.

Eine gewaltige Segelfläche sorgt für starke Vortriebskräfte, die durch einen Diesel-Elektro-Antrieb unterstützt werden.

Die Segel werden elektrisch gerefft und eingestellt, so dass an Besatzung gespart werden kann. Der Hybrid verbraucht im Vergleich zu Motorschiffen seiner Grösse rund 70 % weniger Sprit.

Steigende Ölpreise, Umweltschutzauflagen und Nachhaltigkeit zwingen die Reedereien über alternative Antriebe und Hybridantriebe nachzudenken.

Nachdem Dampf- und Motorschiffe die Segler Ende des 19. Jahrhunderts von den Ozeanen verdrängten, waren Segler nur noch etwas für den Wassersport oder für Romantiker.

Das Comeback der Segler

Neben dem Comeback der Windschiffe, gibt es in der Schifffahrt ein hohes Potential um Nachhaltigkeit umzusetzen.

Immerhin werden 90 % aller Güter auf dem Seeweg transportiert.  Wind- und Solarenergie, gekoppelt mit energiesparender Technik wie LED, wäre nur ein Beispiel davon.

Während wohl einzelne alternative Energieformen noch nicht ausreichend sind, könnte aber eine Hybridform eine mögliche Lösung sein.

So ist die Solarenergie momentan  nur für kleinere Schiffe geeignet. Doch in Hybridform mit anderen Energien, würde sie auch einsetzbar sein für grössere Schiffe.

Neben der Umstellung auf alternative Hybridformen muss auch Bilanz der Stromfresser gezogen werden.

Durch den Tausch mit energiesparenden Geräten vor allem durch den Austausch von LED mit herkömmlichen Leuchtmitteln, kommt man einer umweltfreundlichen Schifffahrt näher.