Urlaub & Reisen

Sonnen- und Hitzeschutz auf Reisen

Bei einem ersten Sonnenbrand nehmen wir uns vor, dass das nicht wieder vorkommt. Doch das zu intensive Sonnenbäder, auch ohne Sonnenbrand, der Haut schaden, davor kann nicht oft genug gewarnt werden.

Was oft vergessen wird:

Der Sonnenschutz wird zwar dem eigenen Hauttyp angepasst. Oft werden nicht die Begebenheiten des Reiselandes berücksichtigt.

UV-Strahlung steigt bei reflektierenden Oberflächen wie z.B. Wasser, Schnee (zu 25 %) oder Dünensand (zu 15 %) an.

Durch die schwindende Ozonschicht über Australien, Neuseeland und der Antarktis werden vor allem im Frühling erhöhte UV-Werte gemessen.

Grundsätzlich gilt, dass je näher das Reiseziel am Äquator gelegen ist umso belastender die UV-Strahlung für die Haut ist.

Vorbräunen in Sonnenstudios kann die Haut auf die bevorstehende „Feriensonne“ vorbereiten und dient nicht nur zu Schönheitszwecken.

Bester Sonnenschutz ist immer noch hautbedeckende Kleidung,  Kopfbedeckung mit schützendem Nackentuch, Sonnenbrille mit Nasenrückenschutz für extreme Gebiete

Der Sonnenschutz durch ein T-Shirt entspricht nur einem Lichtschutz von ungefähr Faktor 5.
 
Personen mit vielen Muttermälern ("Leberflecken") sollten auf ein Sonnenbad verzichten.

Vor allem bei kleinen Kindern ist auf einen ausreichenden Sonnenschutz zu achten. Dieser besteht aus hautbedeckender Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenschutzcremes mit höchsten Lichtschutzfaktor.

Vergessen Sie nicht, Ihre Augen zu schützen.

Vorsicht vor Sonneneinstrahlung und gleichzeitiger Medikamenteneinnahme! Es kann zu „phototoxischen Reaktionen“ kommen. Vor der Einnahme von Medikamenten sollte beim Durchlesen der Medikamentenbeschreibung (Beipackzettel) auf den Hinweis möglicher "phototoxischer Reaktionen" geachtet werden.

Deodorants, Parfüms und andere Kosmetika können die Empfindlichkeit gegen UV-Strahlung erhöhen und sollten daher nicht beim Sonnenbaden verwendet werden.