Delfine - die gütigen Herren der Tiefe Video
Unter den Fischen sind wohl die Delfine die, die den Menschen am stärksten begeistern. Bereits in der Antike bewunderte man die Delfine und in manchen Kulturen galten sie sogar als heilig. Aus der minoischen Kultur, 14. – 4. Jahrhundert v. Chr., sind Darstellungen von Walen und Delfinen erhalten. Auch spätere Kulturen, wie die Phönizier bewunderten die Meeressäuger. In der griechischen Kultur wurden Delfine besonders verehrt. Zahlreiche Skulpturen und Mosaike mit Delfin-Motiven zeugen von dieser Verehrung. 40 griechische Städte verwendeten in der Antike den Delfin als Motiv für ihre Münzen.Der Delfin galt in der griechischen Antike als heilig Der sympathische Meeresakrobat galt als Beschützer und als Bote der Götter.
In den antiken Schriften wird er oft erwähnt, als Lebensretter in der Geschichte von der Rettung Arions oder bei der Gründung des Orakels von Delphi.
Sogar als Heiratsvermittler, als der Meeresgott Poseidon die immer freundlichen Delfine zur umworbenen Amphitrite schickte, um ihr den Heiratantrag zu überbringen.
Da für die Griechen der damaligen Zeit alles Leben aus dem Meere entsprungen war, kam dem Delfin auch eine enge Verbindung zum Ursprungsort allen Lebens zu.
Das griechische Wort „Delphys“ für Delfin ist zudem auch verwandt mit dem Wort „Delphis“, was soviel wie Mutterleib oder Gebärmutter bedeutet.
So war es unter den Griechen verpönt und schändlich, die gütigen Herren der Tiefe zu töten.
In der römischen Kultur waren die Delfine ebenfalls sehr angesehen, doch wurden sie weder als heilig angesehen, noch wurde das Töten von Delfinen verurteilt.
Das römische Werk "naturalis historia" des Wissenschaflters Plinius des Älteren beinhaltet erstaunlich genaue Angaben über Delfine.