Was ist Beachvolleyball?
Beim Beachvolleyball stehen sich jeweils 2 Mannschaften mit 2 Spielern gegenüber. Das Spielfeld ist durch ein Netz getrennt. Das Spielfeld besteht aus Sand. Mit Video.
Ziel des Beachvolleyball Spiels ist es, den Ball über das Netz auf den Boden der gegnerischen Spielfeldhälfte zu spielen.
Das spannende daran ist, dass eine Mannschaft den Ball nur dreimal in Folge berühren darf um ihn zurückzuspielen.
Beach-Volleyball entstand in 1920er Jahren in den USA als Fun-Sportart aus dem Volleyball.
Das Spiel wurde aber so populär, dass es seit 1994 zum olympischen Programm gehört und seit 1997 werden Weltmeisterschaften ausgetragen.
Wie darf der Ball gespielt werden?
Da ist das Beachvolleyball sehr locker, denn es darf mit allen Körperteilen gespielt werden.
Das obere Zuspiel (pritschen) als auch das untere Zuspiel (baggern) kann gemacht werden.
Während dem Spiels ist es dem Trainer nicht erlaubt Anweisungen zu geben. Deshalb ist das Zusammenspiel der Spieler sehr wichtig.Die zwei Spieler müssen sehr gut mit einander harmonieren.
Die Kommunikation findet hauptsächlich zwischen den Ballwechseln, während der Auszeiten und in den Satzpausen statt.
Die Spieler verständigen sich mit einem einfachen System aus Handzeichen. So geben sie einander Anweisungen, wie der nächste Spielzug stattfinden soll.
Es werden aber nicht nur Handzeichen benutzt. Die Beachvolleyball Spieler nutzen auch kurze Kommandos, mit denen sie den Mitspieler informieren, wie der Angriff geht.
Beachvolleyball-Duo Kuhn/Schwer trennt sichDas beste Schweizer Frauen-Team Simone Kuhn und Lea Schwer werden künftig leider getrennte Wege gehen.
Simone Kuhn setzt ihre Profikarriere mit einer neuen Partnerin fort. Lea Schwer hört hingegen auf und hat sofort ihr Studium in Medienwissenschaften und Soziologie wieder aufgenommen.
Die beiden Beachvolleyball Spielerinnen haben eine durchwachsene Saison hinter sich und verpassten die Qualifikation für die Olympischen Spiele eigentlich, ehe sie als «lucky loser» nachrückten.
Sie haben in Peking aber leider keine Stricke zerrissen.
Damit blieben der 5. Rang am Grand-Slam-Turnier in Gstaad und der 2. Rang an der Euro-Beachtour in Luzern die Höhepunkte der Saison.
Simone Kuhn wird aber zuerst eine längere Pause machen und bis Ende Jahr die australische Westküste bereisen.
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EM-Bronze für Kuhn/Zumkehr 19.09.2009
Ihre beste Karriereleistung haben Simone Kuhn und Nadine Zumkehr mit dem Gewinn der EM-Bronzemedaille gekrönt.
An den Europameisterschaften in Sotschi (Russ) gewannen die beiden besten Schweizer Beachvolleyballerinnen das Spiel um Platz 3 gegen die an Nummer 1 gesetzten Belgierinnen Liesbet van Breedam/Liesbeth Mouha knapp 23:25, 21:17, 16:14.
Die beiden Schweizer Beachvolleyballerinnen nutzten eine Finte um den Matchball zu versenken.
Vor Freude warfen sich die beiden zu Boden und wälzten sich jubelnd im Sand.
Das war die erste gemeinsame EM-Teilnahme und man kann sagen, dass die 29-jährige Luzernerin und die 24-jährige Bernerin im Olympiaort von 2014 auch im letzten Spiel überzeugten und bewiesen im Tiebreak Nervenstärke.
Das Beachvolleyball Spiel war spannend, denn bereits der Startsatz war sehr umstritten. Die beiden Schweizerinnen lagen schon mit 13:17 in Rückstand, dann starteten sie eine Aufholjagd und glichen noch einmal aus.
Es bot sich ihnen nach zwei abgewehrten Satzbällen sogar zweimal die Möglichkeit, den Durchgang zu beenden. Leider vergab Zumkehr eine dieser Möglichkeiten mit einem Servicefehler.
Aber die Schweizer Meisterinnen liessen sich vom Satzrückstand nicht beirren und lagen im zweiten Satz von Beginn an in Führung und gerieten nie in Gefahr, diesen zu verlieren.
31.10.09 Simone Kuhn und Nadine Zumkehr gewinnen den Final beim World-Tour-Turnier in Sanya (China)
Das Team Simone Kuhn / Nadine Zumkehr haben den Final gegen die topgesetzten Amerikanerinnen April Ross/Jennifer Kessy 17:21, 22:20, 15:13 gewonnen.
Damit können sie nach EM-Bronze den grössten Erfolg ihrer Karrieren verbuchen.
Die zwei Schweizerinnen hatten sich auf dem Weg ins Endspiel bereits gegen die italienischen Meisterinnen Greta Cicolari/Marta Menegatti 21:18, 16:21, 20:18 durchgesetzt.
Eine Rolle dürfte auch die Abwesenheit einiger Topteams zu ihrer bislang besten gemeinsamen Klassierung gespielt haben.
Damit standen die beiden erstmals gemeinsam auf dem Podest. Der Podestplatz war für Nadine Zumkehr sogar eine Premiere.
Die beiden beschliessen kommende Woche in Phuket ihre erste gemeinsame Saison.
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