Sport & Fitness

Kälteschutz für den Wildwasserfahrer

Wildwasser ist sehr kalt und das Schmelzwasser hat im Frühjahr nur wenig über 0°C. Wasser besitzt zudem eine ca. 20-fach höhere Wärmeleitfähigkeit als Luft was dazu führt, dass dem Körper sehr schnell die lebensnotwendige Wärme entzogen wird. So kann ein unzweckmäßig gekleideter Kanute oder Wildwasserfahrer rasch mit den Zähnen klappern.



Geeignete Kälteschutzkleidung ist in jedem Falle empfehlenswert, im Wildwasser auf Gebirgsbächen ein absolutes Muss.

Grundlage für einen guten Kälteschutz sind am besten Neoprenanzüge.

Als wirksamer Kälteschutz hat sich eine Kombination aus einem ärmellosen Neoprenanzug, einer langärmligen Paddeljacke aus Nylon-/ Perlongewebe und einer Schwimmweste bewährt. Kälteschutz ist eine der zusätzlichen Aufgaben einer Schwimmweste.

Ein Helm ist ebenfalls ein Kälteschutz, da ein großer Teil der Körperwärme über den Kopf abgegeben wird.

Auch die Füße müssen unbedingt vor Kälte geschützt werden durch Neoprenfüßlinge in Verbindung mit festen, knöchelhohen Turnschuhen z. B.

 Unsachgemässe oder unangepasste Isolationen bei Kälteanlagen können u. a. zu Kälteverlust oder durch Tauwasserbildung zu einer eventuellen Korrosion der Leitungen führen.

 Rohrleitungen und Armaturen müssen sachgemäss isoliert werden. Bei einer geeigneten Isolation muss immer die Betriebstemperatur, die Installationsverhältnisse (Wanddurchbrüche, parallel geführte Leitungen, usw.), Umgebungsfeuchtigkeit und Umgebungstemperatur berücksichtigt werden.

Ein entsprechendes Isoliersystem kann vor Erwärmung schützen, gleichzeitig die Tauwasserbildung und Korrosion an der Anlage verhindern und spart Energie.

Isolierungen müssen nach Anwendungsbereich und physikalischen Gesetzmässigkeiten berechnet werden. Umhüllungen werden nach Montageort bestimmt und dienen als Schutz der Isolierung vor äusseren, mechanischen Einflüssen und auch vor Feuchtigkeit.