Die perfekte Welle
Der Versuch, die Wellen zu beherrschen, auf ihnen zu reiten, wurde erstmals von den Polynesiern versucht, die sitzend oder liegend auf einem Brett auf den Wellen surfen wollten. Und das liegt nun schon ca. 4000 Jahre zurück.
In der Südsee war Surfen weit verbreitet. Dort war es ein fester, spiritueller und kultureller Bestandteil der Gesellschaft. Alles surfte, alt und jung, Frauen, Männer und Kinder. Den damaligen Königen waren die besten Surfspots und Wellen vorbehalten.
Einmaliger Höhepunkt war das jährliche Makahiki-Fest. Die Arbeit wurde für mehrere Wochen unterbrochen um sich zu erholen und Sport, Tanz und kulinarische Feste zu geniessen.
Nationalsport war damals das Wellenreiten und zu den Surf-Wettbewerben kamen Tausende von Zuschauern.
Die ersten Europäer, die Hawaii entdeckten waren fasziniert vom Wellenreiten als Sport und Teil der polynesischen Kultur.
Die später eintreffenden Missionare sahen jedoch im Wellenreiten nur eine unnütze, unsittliche Zeitverschwendung, vor allem da Männer und Frauen gemeinsam surften.
Natürlich war das Wellenreiten trotz Verbote nicht auszumerzen, zu tief steckte es in der Kultur der Südsee.
Und wie schnell man sich für das Surfen begeistern kann, zeigt sich heute, wo längst auf jeder surfbaren Welle rund um den Globus gesurft wird. Aus den Begeisterten des Wellenreitens hat sich heute die Wave-Kultur gebildet.
Auf dem Wasser wird auf die richtige Welle gehofft, den richtigen Schnitt. An Land wird Gelingen und Misslingen auf Strandparties gefeiert, bis es einen aus den Strandkörben wieder auf das Surfbrett treibt mit der Hoffnung auf die perfekte Welle.
Surfen – Faszination der Welle
Surfen – die magische Sportart
Wellenreiten lernen