Natur & Umwelt

Wie wird das Wetter?

Lange bevor die modernen Wetterstationen uns täglich die Vorhersage für das Wetter verrieten, musste man sich anders zu helfen wissen. Vor allem Schäfer, Fischer und Bauern eigneten sich durch ihre Beobachtungen gute Kenntnisse über das Wetter an, schliesslich hing ihre Existenz weitgehend vom Wetter ab.

Neben der Beobachtung des Himmels mit seinen Farben wie dem Abendrot, den Formen und Bewegungen der Wolken, der Änderung des Windes, dem Wellengang oder den Ringen um den Mond, verrieten auch viele Tiere und Pflanzen etwas über das kommende Wetter.


Aufgrund schlechten Wetters geschlossen!

Unter den Pflanzen gibt es die so genannten Sonnenbräute. Hierzu zählen das Gänseblümchen, die Ringelblume, die Kamille, der Löwenzahn und die Sonnenblume.

Sie reagieren sehr speziell auf das Wetter. So richten sie ihre Blütenköpfe nach dem Sonnenlauf oder halten sie geschlossen, wenn es regnen wird.

Neben dieser speziellen Vorhersage des Wetters gibt es aber noch weitere Pflanzen, die mit kleinen Rezeptoren ausgestattet sind und so z. B. messen können, wie stark die Sonne scheint.

Sonne weg bedeutet schlechtes Wetter und die Blütenkelche schliessen sich.

Der Sauerklee, ebenfalls als Prognose für das Wetter einsetzbar, spannt seinen eigenen Regenschirm auf. Das tut er, indem er seine Blätter zusammenfaltet und seine Blattstiele aufrichtet.

Nicht zu vergessen natürlich die vielen Zapfen der verschiedenen Nadelbäume, die sich schliessen, wenn es regnet und sich bei Sonne wieder öffnen.