Natur & Umwelt

Was sind die Ziele der Raumplanung?

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Der Boden ist nicht unendlich verfügbar, deshalb ist es die Aufgabe von Bund, Kantone und Gemeinden dafür zu sorgen, dass der Boden haushälterisch genutzt wird. Die Raumplanung führt auch zu grossen Kontroversen, so wird die Planung von verschiedenen Seiten auch als „Nichtplan“ bezeichnet.

Die Raumplanung soll die Raum wirksamen Tätigkeiten aufeinander abstimmen und eine auf die erwünschte Entwicklung des Landes ausgerichtete Ordnung der Besiedlung gewährleisten.



Der Fokus soll dabei auf die natürlichen Gegebenheiten sowie auf die Bedürfnisse von Bevölkerung und Wirtschaft gelegt werden.

Was wissen die Bürger über die Raumplanung?

Wenn man das Video ansieht, dann hat man das Gefühl, es gibt wirklich nur einen Nichtplan. ;)

Die Raumplanung hat dafür zu sorgen, dass die natürlichen Lebensgrundlagen wie Boden, Luft, Wasser, Wald und die Landschaft geschützt werden.

Es soll auch wohnliche Siedlungen und die räumlichen Voraussetzungen für die Wirtschaft zu schaffen und erhalten.

Die Raumplanung hat auch die Aufgabe das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben in den einzelnen Landesteilen zu fördern .

Dabei soll auf eine angemessene Dezentralisation der Besiedlung und der Wirtschaft hin gearbeitet werden.

Eine andere wichtige Aufgabe der Raumplanung ist es die ausreichende Versorgungsbasis des Landes zu sichern.

Digitale Raumplanung in Gossau

Die verschieden Kantone haben so genannte Richtpläne

Die Richtpläne werden folgendermassen beschrieben. Mit dem kantonalen Richtplan sollen die Kräfte im Kanton gebündelt werden.

Der kantonale Richtplan soll darauf abzielen, die Kräfte auf Gebiete zu konzentrieren, die wirtschaftlichen Erfolg versprechen. Zugleich soll der ländliche Raum gestärkt werden.

Der Richtplan soll in Abstimmung mit den Regionen effizient organisiert werden.

Der Richtplan wird als Führungsinstrument der Regierung eingesetzt

Durch ihn wird die räumliche Dimension in die strategischen Entscheide der Regierung eingebracht.

In die Planung fliesst die politische Gesamtplanung, die Richtlinien der Regierungspolitik und der Finanzplanung ein.

Auch setzt er den Rahmen für konsolidierte Sachplanungen, Leitbilder und Konzepte des Kantons. Aber er ersetzt diese jedoch nicht.

Speziell dort, wo Projekte mit dem Bund und den Nachbarkantonen abgestimmt werden müssen, werden die abstimmungsbedürftigen Inhalte im Richtplan dargestellt.

Der Richtplan enthält mehr richtungsweisende Festlegungen (Spielregeln, Grundsätze) als Abstimmungsanweisungen (räumlich konkrete Aussagen).

Es werden dabei bei denjenigen Massnahmen Prioritäten, bei denen Handlungsspielräume bestehen und die grosse Wirkung erzielen können angesetzt.

Was sind die Ziele eines Richtplanes?

  • Der Richtplan enthält vier Hauptteile:
  • Der politische Auftrag
  • Die Grundsätzliche Zielrichtung
  • Die thematischen Ebenen
  • Die konkreten Massnahmen

Dient der Richtplan als Instrument zur Prioritätensetzung?

Der Richtplan umfasst Ziele und Massnahmen, die aus fachlicher Sicht für die angestrebte Raumordnung des Kantons prioritär sind.


Dabei wird, wie schon erwähnt darauf abgezielt, die Kräfte auf Gebiete zu konzentrieren, die wirtschaftlichen Erfolg versprechen, den ländlichen Raum zu stärken und in Abstimmung mit den Regionen den Richtplan effizient zu bewirtschaften.

Sehr wichtig ist der Richtplan bei raumwirksamen Entscheiden und in der Interessenabwägung eines Orientierungsrahmen für alle Beteiligten in der Raumplanung des Kantons.

Da heisst für Bundesstellen, Nachbarkantone, kantonale Stellen, Regionen, Gemeinden und auch Private.

Weiter bündelt er die wichtigsten Interessen und den Handlungsbedarf des Kantons in der Raumordnungspolitik auf.

Wenn es möglich ist, werden konkrete räumliche Aussagen gemacht und auf thematischen Karten präsentiert.

Die Richtplanung ist ein Prozess

Der Richtplan ist nicht in Stein gemeisselt, er kann laufend den gegebenen Umständen angepasst und erweitert werden.