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Adventskalender

Der Adventskalender ist eine Tradition, die den Kindern hilft, die Tage bis zum Fest zu zählen. Das Wort Advent stammt aus dem Lateinischen und lautet übersetzt „Ankunft“. Damit ist die Ankunft des Jesuskindes gemeint, auf das alle Kinder warten.

Aufgegriffen hatte Gerd Lang Anfang des 20. Jahrhunderts die Idee seiner Mutter, einen Kalender zu basteln um die Tage des Advents bis zum Fest hin zu zählen.

1904 wurde der erste Weihnachtskalender in den Münchener Lithografischen Kunstanstalten gedruckt und erschien kurz darauf.

Ähnlich dem Heutigen, so wie wir ihn kennen bestand er aus zwei Blätter - auf dem einen waren die Zahlen von 1 bis 24 und auf den anderen Blatt waren auf dem ersten Weihnachtskalender Engelbilder gedruckt.

Für jeden Tag gab es einen Engel, der ausgeschnitten und auf eine Zahl geklebt wurde. In den 30iger Jahren stanzte Lang dann kleine Fenster in das Blatt mit den Zahlen und klebte den Bilderbogen dahinter. Bereits 1920 fand der Weihnachtskalender internationale Anerkennung.

Der Adventskalender wurde bald zur kommerziellen Verwendung genutzt Die anfänglichen weiter verbreiteten christlichen Motive traten in den Hintergrund und wurden durch Märchenfiguren oder Comicfiguren ersetzt.

Heute gibt es eine Fülle an Adventskalendern mit Motiven und den verschiedensten Füllungen. Wer sein Türchen jeden Tag öffnet, bekommt heutzutage einen Spruch für den Tag oder eine Einladung zu einer adventlichen Aktivität.

Auch die Füllungen der Weihnachtskalender sind sehr abwechslungsreich. Nach dem Motto, es muss nicht immer süss sein, finden Schulkinder Nachschub für Stifte oder verloren gegangene Radiergummi im Adventskalender. Z

uletzt darf man natürlich die virtuellen Adventskalender des Net sowie die Adventskalender für das Handy nicht vergessen, die einem ebenfalls beim Warten auf das Christkind helfen.

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