Was verspricht der (Maya) Kalender 2012?
Brauchen Sie einen Notvorrat für alle Fälle? Nach dem Chinesischen Horoskop hat Ende Januar das Jahr des Drachen begonnen. Das bedeutet, dass wir uns freuen dürfen oder darf man das nur in Asien? Denn dort gilt der Drache als grosser Glücksbringer. Jetzt herrscht wieder Aufbruchstimmung und die Ärmel werden hochgekrempelt.
Was bedeuteten "aufregende Zeiten"?
Das Jahr des Drachen verspricht stets Überraschungen, was auch als Unruhen, Naturkatastrophen und Revolten gedeutet werden kann. Bei einem Blick nach Westen, können uns dann leicht die Haare zu Berge stehen, wenn wir an den Maya Kalender denken.
Was sagt der Maya Kalender?
Die Glanzzeit der Maya war zwischen 300 und 900 n. Chr. Diese Hochkultur ist für ihre Leistungen in der Astronomie und den Langzeitkalender bekannt. Dieser wird auch als ewiger Kalender der Maya bezeichnet.
Er beginnt im Jahre 3114 v. Chr. Die Zeit im Maya Kalender wird in 394-Jahres-Zyklen eingeteilt, die als Baktuns bezeichnet werden. Am 21.12.2012 ist es wieder soweit, ein Baktun endet. Diemal ist es allerdings ein bedeutender Zeitabschnitt, der 13 Baktun und die Zahl 13 war für die Maya etwas Besonderes.
Wissen die heutigen Maya etwas von einem Weltuntergang?
Die heutigen Maya haben ganz andere Sorgen, wie etwa die grosse Trockenheit, die mit dem Klimawandel zusammenhängen könnte, einem weitaus realistischerem Ereignis als dem Weltuntergang.
Auch der Kalender der Maya weiss nichts von einem Weltuntergang. Es sind wohl eher Interpretationen und Auslegungen eines sehr "westlichen und christlichen Konzeptes", schliesslich steht die Apokalypse noch aus, oder nicht?
Brauchen wir einen Notvorrat für die Wirtschaftskrise oder den Klimawandel?
Ob Sie mit einem Glas Champagner auf den Weltuntergang 2012 anstossen oder ein paar Stirnfalten ziehen, bleibt Ihnen überlassen, ebenso wie das Anlagen eines Notvorrates.
Denn das hat im Grunde nichts mit Prophezeiungen zu tun, sondern ist ein realistische Vorsorge, da selbst ein gebrochenes Bein einen Zuhause fesseln kann auch ohne Weltuntergangsszenario.
Empfehlenswert für den Notvorrat anlegen sind vor allem Wasser und Nahrungsmittel, die gut und lange haltbar sind.
Denken Sie daran, dass ggf. die Energieversorgung wie Gas und Strom ausfallen könnte und wie Sie dem, mit einem Campingkocher beispielsweise, begegnen könnten.
Ansonsten sollten Sie sich in Ruhe überlegen, was Ihnen persönlich noch wichtig für Ihren Notvorrat wäre.