Kleine Freunde im Garten
Neben erwünschten Gästen gibt es auch viele unerwünschte Besucher in unseren Gärten. Doch nicht alle Insekten sollten unerwünscht sein.Stellen sie sich einmal, einen Garten ohne Insekten vor? Ohne Insekten gäbe es auch keinen Garten. Bestes Beispiel ist die Honigbiene.
Auf ihrer Nahrungssuche bestäubt sie Blumen und Pflanzen, ohne die keine Saat- und Fruchtbildung stattfinden könnte. Auch Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen sorgen für die Bestäubung und dafür, dass Obstbäume viele Früchte bilden.
Kennen Sie den Hilfstrupp in Ihrem Garten?
Zum Hilfstrupp gegen Gartenungeziefer gehören eine ganze Reihe nützlicher Insekten. Sind Schlupf- und Grabwespen z. B. in ihrem Garten, dann haben Sie Chancen, Ihren Kohlkopf selbst zu essen.
Die Nützlinge fressen die Raupen der Kohlweisslinge, die es fertig bringen, einen Kohlkopf radikal kahl zu fressen.
Auch die Kirschfruchtfliege steht auf ihrem Speiseplan. Auf die Jagd von Blattläusen machen sich Marienkäfer und seine Larven.
Auch die Florfliegen- und Schwebfliegenlarven verzehren sie als Leibgericht, verachten aber auch Blattsauger und Spinnmilben nicht. Kreuzspinnen, Raubmilben und Raubwanzen interessieren sich für eine ganze Reihe schädlicher Garteninsekten.
Und einige Arten des Laufkäfers gelten sogar als natürliche Feinde der Schnecken. Sind sie im Garten, dürfen Sie ihren Salat alleine essen.
Wo wohnen die nützlichen Insekten in Ihrem Garten?
Schichten Sie beispielsweise in einer stillen Ecke ihres Gartens einen kleinen Haufen aus Ästen und Zweigen auf.
Lassen Sie auch die eine oder andere Brennnessel einmal stehen, dort wo sie nicht bemerkt wird. Natürliche Lebensräume sind auch Hecken und einheimische Gehölze.
Schön anzusehen sind Trockenmauern, die von Insekten gerne als Quartier bezogen werden. Tontöpfe, die mit Holzwolle gefüllt werden, sind bei Ohrwürmern sehr beliebt.
Sie werden mit der Öffnung nach unten in die Bäume gehängt.
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