Kein Garten ohne Komposthaufen!
Ein Komposthaufen im eigenen Garten hat viele Vorteile. Auch der Bau ist völlig unkompliziert. Haben Sie schon Ihren Kompost?
Neben den Vorteilen für den Garten, bringt der eigene Kompost auch eine Ersparnis an Abfall und Abfallgebühren.
Dabei ist es gar nicht so schwierig, einen Kompost anzulegen.
Im Baumarkt oder Gartencenter gibt es fertige Kompostbehälter. Aus einem Drahtzaun oder ein paar Holzlatten lässt sich aber ebenfalls ein Kompost bauen.
Wie geschieht Kompostierung?
Die Kompostierung geschieht durch Mikroorganismen, die die Garten- und Küchenabfälle zersetzen, wodurch Humus – Kompost entsteht.
Der Kompost ist nährstoffreich und dient als Dünger für Pflanzen und Bodenverbesserer.
Wichtig ist, nur Gartenabfälle gut zerkleinert und Küchenabfälle zu kompostieren.
Bei Küchenabfällen eignen sich beispielsweise Gemüse- und Obstschalen, wie auch Eierschalen, Kaffeesatz oder Teebeutel.
Nicht auf den Kompost gehören, Fleisch, Knochen oder auch Öle.
Um das ideale Klima für den Zersetzungsprozess zu schaffen, sollte ein Komposthaufen aus einem Drittel feuchtem Kompostmaterial und zwei Drittel trockenem Material wie Laub, oder gehäckselten Material bestehen.
Es ist wichtig, dass der Kompost nicht zu trocken aber auch nicht zu nass ist.
Geeignet für den Kompost ist ein schattiger Platz.
Wird der Kompost zu trocken, dann kann er vorsichtig gewässert werden.
Ist der Kompost zu feucht, dann können trockene Pflanzenreste und Erde zugegeben werden.
Ist der Kompostbehälter voll oder der Kompostbereich gefüllt, dann ruht der Komposthaufen ca. zwei Monate.
Riecht der Kompost erdig und sind die ursprünglichen Materialien schlecht zu erkennen, kann der Kompost als Dünger und Bodenverbesserer in die Erde eingearbeitet werden.