Handy & Telefon

Ein Handy für mein Kind?

Viel Eltern überlegen, ob sie ihrem Kind ein Mobiltelefon kaufen sollen oder lieber doch nicht oder noch etwas warten. In den Medien wird immer wieder von der Kostenfalle Handy gesprochen. Gerade Kindern und Jugendlichen pflegen einen recht unkomplizierten Umgang mit dem Handy und den Eltern sträuben sich dann die Haare, wenn sie die Handyrechnung bekommen. Es geht aber auch anders. Gerade bei Kindern kann man Rufnummern festlegen lassen wie die Handy Nummern der Eltern, die Nummer vom Telefon zu Hause und für den Notfall noch eine dritte Person. Das Kind kann dann außer der Notrufnummer keine anderen Anrufe tätigen. Für Kinder im Grundschulalter eignen sich besonders gut Handys mit Ortungssystem, denn sollte sich das Kind nicht melden, kann man es sofort über das Ortungssystem finden. Bei größeren Kindern und Jugendlichen ist ein Mobiltelefon mit Prepaid Karte besser geeignet. Genau wie beim Taschengeld, bringt man dem Kind bei, dass es nur einmal im Monat einen gewissen Betrag zum Telefonieren zur Verfügung hat und lernen muss damit auszukommen. Erfahrungsgemäss funktioniert dies die ersten zwei, drei Monate noch nicht so recht, den das Handy ist ja neu und man muss schließlich erst einmal allen Freunden mitteilen, dass man jetzt ein tolles Handy hat. Aber keine Sorge, das ist normal und gibt sich mit der Zeit. Nach ca. drei Monaten, wenn das Kind merkt, wie schnell das Guthaben verplappert wird, hat es aber auch gelernt, wie viel Gespräche mit entsprechender Länge, sie führen kann. Wichtig hierbei ist, das die Eltern standhaft bleiben, wenn das Kind um ein neues Guthaben bzw. um ein höheres bittet. Gehört das Mobiltelefon einmal zum Alltag, lässt auch die Faszination nach, die Anrufe werden weniger und die Ausgaben pendeln sich ein. Auch wenn das Guthaben verbraucht ist kann das Kind, falls mal etwas passiert, immer noch die Notrufnummer erreichen. Wem fehlt noch ein Handy? Mobiltelefone für den Alltag