Gesundheit & Medizin

Vertragen sich Sonne und Medikamente?

 sonne sommer

Der Sommer lockt mit seinen sonnigen Tagen. Doch wie vertragen sich Medikamente und Sonne?

Der Sommer lockt. Egal, ob eine Reise geplant wird oder der Urlaub am heimischen Baggersee verbracht wird, Sonne ist wichtig.

Wie aber sieht es mit dem Sonnenbad aus, wenn Medikamente eingenommen werden?

Wer die Sonne geniessen will, vor allen Sonnenhungrige, die sich auf ein Sonnenbad im Sommer freuen, müssen vorsichtig sein.

Nicht nur wegen der Gefahr eines Sonnenbrandes, sondern auch aufgrund unangenehmer Nebenwirkungen mancher Arzneien, die in Verbindung mit Sonnenlicht entstehen.

Dabei können Tabletten ebenso wie Salben, die auf die Haut aufgetragen werden Symptome wie Hautrötungen, braune Flecken, juckende Pusteln aber auch grossflächige, zum Teil schmerzhafte Hautveränderungen und Hautschäden auslösen.

Wie können Sie sich schützen?

Wer Medikamente einnehmen muss, sollte den Beipackzettel genau studieren.

Dort finden sich Hinweise auf Nebenwirkungen zu Lichtempfindlichkeit und Sonneneinwirkung.

 Im Zweifel sollte auch der Arzt befragt werden.

Wer ist besonders gefährdet?

Menschen, die bestimmte Antibiotika einnehmen sind besonders gefährdet, wie auch Personen, die Medikamente aufgrund Rheuma und Herzkreislauferkrankungen einnehmen.

Auch die Anti-Baby-Pille kann Hautreaktionen in Verbindung mit Sonnenlicht hervorrufen.

Pflanzliche Präparate wie beispielsweise Johanniskraut dürfen ebenfalls nicht unterschätzt werden.

Was müssen Sie bei unerwünschten Hautreaktionen tun?

Zeigen sich unerwünschte Hautreaktionen nach einem Sonnenbad, sollten Sie sofort mit Ihren Arzt in Kontakt treten, ggf. müssen die Medikamente abgesetzt werden, was jedoch nicht ohne Einverständnis des Arztes erfolgen sollte.

Bereits vorher kann mit seinem Arzt über Vorsichtsmassnahmen gesprochen werden.

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