Teebaumöl, das australische Wunderöl
Nicht jeder weiß, dass Teebaumöl nichts mit Tee zu tun hat. Woraus wird das Teebaumöl hergestellt? Während Tee aus den Blättern von Teesträuchern hergestellt wird, wird Teebaumöl hauptsächlich aus den Blättern und Zweigen des australischen Teebaumes Melaleuca alternifolia gewonnen.
Wo wächst der Teebaum?
Er wächst in sumpfigen Landschaften Australiens. Doch warum heißt der Teebaum dann Teebaum? 1770 ging der britische Weltumsegler James Cook an der australischen Küste vor Anker.
Er soll die Aborigines, die Ureinwohner Australiens, dabei beobachtet haben, wie sie aus den Blättern eines Baumes einen Sud herstellten und damit Krankheiten und Verwundungen heilten.
Woher kommt der Name „Teebaum“?
Cook hatte anfangs das Gebräu nur für Tee gehalten und verwendete es später auch als Tee-Ersatz. Der Name Tea-Tree, Teebaum, war geboren. Inzwischen haben Untersuchungen gezeigt, dass Teebaumöl gegen Bakterien, Viren und Pilze wirkt und die Immunabwehr des Körpers anregt.
Heute wird das australische Teebaumöl aus den Blättern und Zweigen durch Wasserdampfdestillation gewonnen und zählt zu den ätherischen Ölen.
Wo wird das Teebaumöl verarbeitet?
Auch in der Kosmetik findet Teebaumöl Verwendung. In Cremes, Shampoos, Duschgels, Seifen, Gesichtswasser und Lippenpflegestiften zum Beispiel. In der Krankenpflege ist es aufgrund seiner antimikrobiellen und antiseptischen Wirkung beliebt.
Bei Lippen-Herpes kann mit einem Wattestäbchen reines Teebaumöl mehrmals täglich direkt auf die Stelle getupft werden. Doch auch bei einem Naturprodukt wie Teebaumöl kann es Nebenwirkungen geben.
So kann es bei empfindlichen Personen zu allergischen Reaktionen kommen. Natürlich kann Teebaumöl keinesfalls den Arzt ersetzen, aber die Hausapotheke als Antiseptikum bereichern.
Bei kleinen Wunden oder einem Insektenstich wird es sich als sehr nützlich erweisen. Im Mittelalter war man der Meinung, dass gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen ist. Heute ist es eben ein Baum, der gegen viele Krankheiten hilft.
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