Gesundheit & Medizin

Sind Hormontherapien geeignet für die Wechseljahre?

Sind Hormonetherapien geeignet für die Wechseljahre
Die Wechseljahre werden von Frauen sehr unterschiedlich empfunden? Was, wenn die Beschwerden sehr stark werden? Können Hormone helfen oder schaden?

Die Diskussion flammt immer wieder auf.

Sollen Frauen, die unter Beschwerden der Menopause leiden Hormone nehmen, oder schaden diese eher?

Die Diskussion beruht auf einer Studie, die belegt, dass Hormone das Krebsrisiko erhöhen können.

Mit Anfang 40 beginnen die sogenannten Wechseljahre.

Die körpereigene Produktion von Sexualhormonen wie Östrogen lässt allmählich nach.

Es kann zu Beschwerden wie Hitzewallungen,   verminderte Leistungsfähigkeit, depressiven Verstimmungen oder Schlafbeschwerden kommen.

Die Beschwerden sind sehr unterschiedlich.

Nach Aussage der Deutschen Menopause-Gesellschaft  spürt ein Drittel der Frauen fast keine Beschwerden, ein Drittel hat erträgliche Symptome und bei einem Drittel kommt es zu starken Symptomen.

Ist das Krebsrisiko in der Menopause erhöht?

Nach Aussagen von Ärzten spielen Östrogene eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung von Brustkrebs.

Dabei ist die Hormonersatz-Therapie in der Menopause jedoch nicht die Ursache.

Es kann jedoch das Wachstum von bereits vorhandenen Krebszellen beschleunigen.

So wird heute eine Hormonersatz-Therapie nicht für jede Frau empfohlen, sondern richtet sich auch nach den jeweiligen Risiken.

Patientinnen mit hormonabhängigen Brustkrebs dürfen keine Hormone beispielsweise erhalten, ebenso wie Frauen mit familiären Thrombose-Risiko, erhöhter Herzinfarkt- oder Schlaganfall-Gefahr.

Liegen jedoch starke Beschwerden vor oder ein erhöhtes Risiko für Osteoporose, dann empfehlen Ärzte gegebenenfalls eine Hormonersatz-Therapie.

Dabei werden die Mittel heutzutage jedoch so gering wie möglich dosiert. Auch wird die Patientin so kurz wie möglich behandelt.

Während einer Hormonersatz-Therapie wird eine regelmässige Vorsorgeuntersuchug empfohlen.

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