Gesundheit & Medizin

Lesebrille trotz Spinat und Grünkohl?

Die Frage kennen Sie doch: Warum tragen Hasen keine Brillen?


Die Frage kennen Sie doch: Warum tragen Hasen keine Brillen? Ganz einfach, weil sie immer ihre Möhrchen essen.

Was ist wahr an diese Aussage?

Karotten und Co sind gesund. Ob sie speziell gegen die Altersweitsichtigkeit helfen, ist noch nicht geklärt. Sicher ist, dass das im Spinat und Grünkohl enthaltene Lutein das Risiko für alterbedingte Augenerkrankungen wie Makula-Degeneration und Grauen Star senkt.

Über die psychischen Auswirkungen einiger Computerspiele wird schon genug diskutiert. Der Sehkraft hilft aber diese virtuelle Freizeitbeschäftigung anscheinend auf die Sprünge.

 Belastet das konzentrierte Sehen nicht eher die Augen?

Forscher der University of Rochester in den USA fanden heraus, das schnelle 3D-Spiele der Sehkraft gut tun. Das Spielen verändert die visuelle Signalverarbeitung im Gehirn und bringt das menschliche Sehsystem an seine Grenzen.

Und das Gehirn passt sich daran an. Ist das visuelle System erst einmal entsprechend trainiert, profitiert die Sehkraft auch abseits des Bildschirms vermuten die Experten.

Ist jedes Spiel geeignet?

Nicht jedes Spiel ist geeignet. Bei einem Versuch zeigte sich, das das Action-Spiel „Unreal Tournament“ sich positiv auswirkte, während eine „Tetris“-spielende Vergleichsgruppe keine besseren Ergebnisse erzielte. 3D-Spieler schnitten deutlich besser ab.

Das räumliche Auflösungsvermögen hatte sich bei ihnen nicht nur im zentralen Sichtfeld verbessert, sondern auch in den Randbereichen.

Was könnte man daraus entwickeln?

Die Forscher hoffen, dass speziell angepasste Software zukünftig auch Personen mit Sehschwäche helfen könnte.