Ein Neubeginn für das Immunsystem
Unser Immunsystem beschützt uns. Doch kommt es vor, dass es selbst erkrankt, unkontrolliert reagiert und sich zuletzt gegen uns richtet.
Was macht man mit einem Immunsystem, das sich selbst angreift?
Eine Therapie, die noch im Experimentierstadium ist, könnte helfen. Die Grundidee des Konzeptes ist es, zuerst Stammzellen des Patienten zu entnehmen und zu reinigen.
Mit Hilfe von Medikamenten wird dann das alte Immunsystem abgetötet. Im Anschluss erhält der Patient die entnommenen Stammzellen zurück, die das Blutsystem und das Immunsystem wieder neu aufbauen.
Welche Risiken gibt es bei dieser Behandlungsmethode?
Das Immunsystem muss neu aufgebaut werden und dazu braucht es Zeit. Aber in dieser Zeit sind die Patienten extrem anfällig für Infektionen.
Schliesslich fehlt ihnen ihr körpereigener Schutz. Und das kann dazu führen, dass schon banale Infektionen lebensgefährlich werden können, da der Patient ja keine Abwehr hat.
Es bedeutet also, dass die Patienten gut isoliert werden und auf absolute Hygiene geachtet werden muss.
Dann muss das neue Immunsystem beobachtet werden, wie es funktioniert.
Prinzipiell ist es so, dass das alte fehlerhafte Immunsystem untergeht und das neue Immunsystem quasi auf Null gestellt ist und neu lernen kann und so die körpereigenen Strukturen nicht mehr angreift.
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