Pokern – das Glücksspiel wird salonfähig
Vermutet wird, dass chinesische Spielkarten aus dem 13. Jahrhundert die Vorläufer des Pokerspiels waren. Die Ägypter spielten im 14. Jahrhundert bereits mit Wettelementen und auch ein persisches Kartenspiel, das bereits eine Hierarchie der Hände besass, zählt zu den Vorläufern des Pokers.
Im 15. Jahrhundert gab es Kartenspiele, die dem heutigen Poker bereits ähnelten. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde Poker durch französische Emigranten in Amerika, genauer gesagt in New Orleans, eingeführt. Von dort aus verbreitete sich das Pokerspiel zuerst im Westen und dann auch im Osten der Vereinten Staaten.
Hier sind wir bei einem Bild angelangt, dass uns durch das Fernsehen vom Pokern vermittelt wurde. In vielen Western, sitzen Cowboys bei einer Runde Poker. Halunken oder professionelle Pokerspieler ziehen den armen Siedlern das Geld aus der Tasche.
Pokern galt als Glücksspiel und Pokerspieler waren mit Vorsicht zu geniessen. Tatsächlich wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts vor dem Poker gewarnt.
Erst Anfang der 70iger Jahre wurde Poker durch die World Series of Poker salonfähig. Im Jahre 2003 löste das Turnier, das zum 36. Mal stattfand, mit dem Sieg des Amateurspielers, Chris Moneymaker, einen wahren Pokerboom aus.
In Europa wurde das Pokerspiel in den letzten Jahren vor allem durch die Möglichkeit des Onlinepokers immer populärer und von immer mehr Menschen gespielt wird.
Heute zeigt sich, dass es sich bei Poker keinesfalls um ein reines Glücksspiel handelt, sondern dass auch Strategie und etwas Psychologie zum Gewinnen verhelfen. Eine gute Beobachtung und viel Erfahrung machen ebenfalls einen guten Spieler aus.
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