Pedelecs, die trendigen E-Bikes
E-Bikes sind nicht gleich E-Bikes und dabei reden wir gar nicht von der Vielfalt der Modelle, die jeden zu seinem E-Bike-Glück verhelfen könnten.
Wir sprechen von E-Bikes, doch wir meinen Pedelecs. Denn um Pedelecs wird sich dieses Jahr einiges drehen, nicht nur die Pedale. Pedelecs sind die Art von Elektro-Fahrrädern, die seit Jahren im Aufwind sind.
Wie die Zahlen zeigen, stieg die Zahl von 25.000 verkauften E-Fahrrädern im Jahr 2005 auf das Dreifache im Jahr 2008 mit steigender Tendenz.
Wir sprechen von Pedelecs, wenn wir Elektro-Velos mit Antriebsmotor meinen. Der kleine E-Motor, also kein stinkender Benziner, unterstützt die Tretleistung des Fahrradfahrers oder der Fahrradfahrerin bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h.
Dies ist wichtig zu wissen, um Pedelecs von anderen E-Fahrrädern abgrenzen zu können. Einordnen lässt sich das Pedelec zwischen Fahrrädern und anderen verschiedenen LEVs, was für „Light Electric Vehicles“ (Leicht-Elektrofahrzeuge) steht.
Während Fahrräder nur mit Muskelkraft fahren, unterstützt der Hilfsmotor die Muskelkraft bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h.
Benötigt ein Elektro-Fahrrad keine Muskelkraft mehr zum Antrieb oder hat es eine höhere Fahrleistung als 25 km/h durch den E-Motor bedingt, dann handelt es sich nicht mehr um ein Pedelec. Dann handelt es sich um ein E-Bike.
Auch muss bei E-Bikes nicht unbedingt getreten werden. E-Bikes fahren auch ohne Muskelkraft. Ebenso gibt es als E-Bikes bezeichnete E-Fahrräder, deren Motor zu mehr Fahrleistung verhilft.
So fahren E-Bikes längst so schnell, dass sie einen E-Roller oder einem E-Scooter Konkurrenz machen.
Wichtig ist die Bezeichnung „Pedelec“, da sie vom Gesetzgeber wie Fahrräder behandelt werden. Das Pedelec muss also verkehrstüchtig sein, es besteht aber weder Versicherungs- noch Helmpflicht wie bei E-Bikes.
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