Unscheinbar aber gefährlich
Diskutiert wird in Fachkreisen noch, ob es sich beim Burnout-Syndrom um die Summe verschiedener Symptome handelt, oder um eine eigenständige Krankheit. Wer an den Symptomen des Burnout-Syndroms leidet, den interessiert weniger die Betitelung.Burnout-Betroffene suchen meist erst im fortgeschrittenen Stadium einen Arzt auf. Sie hoffen auf ärztliche Hilfe, weil sie sich ihre Burnout-Symptome nicht erklären können und hoffen auf einen Rat, bevor ihnen selbst dafür die Energie fehlt und sie Gefahr laufen vollends in eine Depression zu fallen.
Wer hat sich denn noch nicht gefragt, ob er schon am Burnout-Syndrom leidet?
Den meisten Menschen sind die Burnout-Symptome nicht unbekannt. Wir werden tagtäglich gefordert, Müdigkeit, Gereiztheit und Kopfschmerzen kennen wir alle.
Und nehmen wir sie bereits Ernst, sehen wir sie als Zeichen für ein beginnendes Burnout-Syndrom? Viele werden den Kopf schütteln, mit der Bemerkung, dass das doch immer mal vorkommt und nicht Besonderes sei.
Worum geht es?
Genau darum geht es. Die Burnout-Sympotme sind nichts Besonderes. Wir leben, kann man schon sagen, Tag für Tag mit ihnen, wie wir auch an unseren Stress und vielleicht an unsere übervollen Terminkalender gewöhnt sind.
Müde ist jeder mal, schlecht gelaunt ebenso wie schlecht geschlafen und auch Kopfweh hat man hin und wieder. Alles nichts Besonderes.
Das Burnout-Syndrom zeichnet sich durch eine Vielzahl verschiedenster Symptome aus und äussert sich somit bei Burnout-Betroffenen nicht immer mit den gleichen Symptomen.
Ernst zu nehmen sollte man aber auch diese unscheinbaren Symptome. Kommt es öfter vor, flüchten sie sich immer öfter in das Wochenende, dann sollten sie einmal mit ihren Hausarzt sprechen.
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