Familie & Gesellschaft

St. Martin

Langsam nähern wir uns dem Weihnachtsfest, dem Fest der Liebe und der Geschenke. Da kommt das Martinsfest am 11. November doch gerade recht. St Martin galt als guter Mensch. Als Soldat wurde er unter seinen Kollegen sehr geschätzt, vor allem aufgrund seiner Gutherzigkeit.

Verehrt wird er vor allem wegen einer guten Tat. Martin von Tours wurde im 4. Jahrhundert n. Chr. im ungarischen Szombathely, damals Sabaraia, geboren Das genaue Geburtsdatum ist widersprüchlich.

Als Sohn eines hochrangigen Offizierts trat auch er in den Militärdienst ein. In einem besonders kalten Winter, als er hoch zu Ross durch Schnee und Wind reitet, begegnet ihm ein Bettler.

Er selbst spürt die Kälte wenig, ist er doch mit einem warmen und dicken Umhang vor der Kälte geschützt.

Doch der Bettler zittert vor Kälte und droht zu Erfrieren. In seiner Not bittet der Bettler um Hilfe. Und Martin, der nichts bei sich führt, was er hätte geben können, teil kurzer Hand mit seinem Schwert den Umhang in zwei Teile und gibt dem Bettler die Hälfte.

Der Bettler möchte sich bedanken, doch Martin erwartet keinen Dank und reitet still mit seinem Mantelteil davon. Der Namenstag des St. Martin wird in vielen katholischen Ländern besonders gefeiert. Mit Laternenumzügen und Martinsmärkten wird dem Heiligen gedacht.

Da das Christentum wenige Szenen kennt, in der die Nächstenliebe so eindeutig praktiziert wird, nutzt man dieses Beispiel sehr gerne für die Kinder.So wird am Martinstag diese Szene oft mit Kindern nachgespielt oder die bekannten Martinslieder gesungen, die von der Legende erzählen. St. Martin von Tours gilt als einer der bekanntesten und beliebtesten Heiligen.

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