Familie & Gesellschaft

Eltern brauchen ihr eigenes Reich

Wenn über Kindererziehung diskutiert wird, sind sich alle einig: Kinder brauchen ihr eigenes Reich. Eltern brauchen das auch. Wie sichern sich Eltern ihr eigenes Reicht?

Wenn der Nachwuchs die Wohnung unterwandert

Als Single oder als Paar zu wohnen, ist etwas ganz anderes, als mit Kindern zusammen zu wohnen. Das stellt man fest, sobald der Nachwuchs zu krabbeln beginnt, wenn die Autorennbahn unter dem Küchentisch verläuft, die Puppenstube im Wohnzimmer aufgebaut ist und der Kuschelteddy bei Mama und Papa im Bett deponiert wurde.

Kinder brauchen Nähe. Gleichzeitig muss die Wohnung nicht im Chaos versinken und auch Eltern brauchen ihren Rückzugspunkt. Ist das zu schaffen?

Brauchen Kinder Nähe zu Eltern?

Kinder suchen Nähe zu ihren Eltern oder anderen Bezugspersonen. Und auch Mütter und Väter wollen ihren Sprössling um sich haben.

Kinder brauchen aber auch Raum zum Spielen, zum Toben und Turnen, dann erst können sie sich normal entwickeln. Doch heutige Wohnungsschnitte berücksichtigen die kindlichen Bedürfnisse wenig. Küche oder Kinderzimmer sind meist die kleinsten Räume der Wohnung.

Kindern Raum geben

Kleineren Kindern sollte man eine Spielecke in der Wohnküche oder im Wohnzimmer einrichten. Hier findet das Kind die Nähe zu den Eltern, die es sucht. Gleichzeitig kann es  lernen hier Ordnung zu halten. So hält sich das Chaos in Grenzen.

Mit zunehmenden Alter wird das Kind immer öfter sein eigenes  Zimmer nutzen. So hat es die Wahl sich zurück zu ziehen oder am Familienleben teil zu nehmen.

Das Kinderzimmer sollte auch der Raum sein, wo längerfristige  Bastel- und Bauprojekte gestartet werden, damit diese auch beendet werden können und nicht einer Aufräum-Aktion zum Opfer fallen.

Eltern Raum geben


Auch Eltern brauchen eine Rückzugsnische. Kleine Kinder können hier bereits lernen, das Schlafzimmer als Spielzeug freie Zone zu akzeptieren.

Mit zunehmenden Alter wird das Kind diesen Raum als elterlichen Rückzug akzeptieren und lernen, dass auch Eltern dann und wann eine Auszeit brauchen.

 

 

Unscheinbar aber gefährlich