Familie & Gesellschaft

Burnout-Syndrom

Das Burnout-Syndrom (engl burnout = ausbrennen) wird auch häufig als Chronisches Müdigkeitssyndrom bezeichnet.

Es ist eine inzwischen anerkannte Krankheitsbezeichnung, die sich unter anderem in Müdigkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsverlust und Verdauungsproblemen äußert. Dieser Erschöpfungszustand kann verschiedene mögliche Ursachen haben.

Zum einen können chronische Infekte (Viren) diese Krankheit auslösen. Zum anderen können Dauerstress und unbewältigte Konflikte für das Burnout-Syndrom verantwortlich sein. Einseitige Ernährung kann diesen Zustand sogar noch unterstützen.

Menschen, die unter dem Burnout-Syndrom leiden, haben körperliche als auch seelische Beschwerden. Der Sinn und Zweck seiner Arbeit wird nicht mehr anerkannt, der Glaube an sich selbst leidet enorm. Burnout-Patienten klagen über innerliche Leere und einen nicht enden wollenden Erschöpfungszustand.

Besonders Menschen in erzieherischen und therapeutischen Berufen sind von dem Syndrom betroffen, da von ihnen eine enorme Hilfsbereitschaft abverlangt wird und die eigenen Bedürfnisse in den Schatten gestellt werden.

50 % der Lehrkräfte in Deutschland werden frühpensioniert aufgrund des Burnoutsyndroms. Doch nicht nur aufgrund des Berufes wird das Burnout-Syndrom festgestellt. Menschen mit Beziehungsproblemen beispielsweise können ebenfalls davon betroffen werden.

Generell kann man sagen, dass drei Voraussetzungen erfüllt werden, wenn das Burnoutsyndrom festgestellt wird. Hohe Anforderungen von außen setzen den Betroffenen unter Druck. Durch eine hohe Leistungsbereitschaft und die Unfähigkeit, „nein“ sagen zu können setzt sich der Betroffene zusätzlich unter Druck.

Therapien gegen das Syndrom helfen, den Menschen wieder gesund werden zu lassen. Dazu gehört eine gesunde Lebensweise mit einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Bewegung und genug Schlaf.

Ein Solarmodul auf dem Weihnachts Wunschzettel

Rotwein aus Südspanien

Der Hämatit - Heilsteine