Essen & Trinken

Wird die Ökobohne trendig?

Öko ist trendig und immer mehr Verbraucher sind auch dafür bereit, mehr zu zahlen. Nun geht es an die Ökobohne, gemeint ist die Öko-Kaffeebohne. Sie soll aromatischer, gesünder aber auch teurer sein. Wie wär’s?

Kennen Sie die Kaffeebohnen aus ökologischem Anbau?

Kaffeebohnen aus ökologischem Anbau gibt es im Grunde schon sehr lange. Doch aufgrund ihres hohen Preises, fand man das Angebot Öko-Kaffee nur vereinzelt im Handel. Vorreiter waren Bioläden und so genannte Dritte-Welt- bzw. Eine-Welt-Läden. Dort fand man ökologischen Kaffee aus Fairen Handel.

Ökologischer Kaffee aus Fairen Handel – zwei Fliegen mit einer Klappe

Mit Bio-Kaffee aus Fairem Handel wurden den Kaffeebauern in Afrika oder Süd- und Lateinamerika faire Preise für ihre Kaffeeernte gezahlt.

Gleichzeitig wurde der Kaffeeanbau überwiegend auf biologischen Anbau umgestellt. Somit wurden die Kaffeebauern gerecht entlohnt und gleichzeitig ein Beitrag für die Umwelt geleistet. Das Prinzip hat sich bewährt. Was einst im Kleinen aus Idealismus entstand, hat Formen angenommen.

Kaffee mit Öko-Zertifikat

Heute gibt es den Kaffee mit Öko-Zertifikat. Hier wird nachgewiesen, dass der Kaffee aus ökologischem Anbau stammt.

Gleichzeitig wird mit dem Zertifikat garantiert, dass auf der Kaffeefarm humane Arbeits- und Lebensbedingungen für die Arbeiter herrschen. Vielfach laufen auch Alphabetisierungsprogramme beispielsweise auf den Kaffeefarmen.

Öko-Kaffee im grossen Stil


Die Nachfrage nach ökologischen Produkten ist gestiegen und auch die Nachfrage nach ökologischen Kaffee. Auch für die Riesen des Kaffeehandels ist ökologischer Kaffee interessant geworden.

Denn viele Verbraucher kaufen bewusster und sind heute auch bereit für Produkte aus nachhaltigem Anbau, die zudem noch eine soziale Komponente haben, mehr zu zahlen.

Gleichzeitig hat auch der Verbraucher als Kaffeegeniesser etwas. Denn Kaffee aus ökologischem Anbau schmeckt anders. Er hat ein besseres Aroma und dieses Argument überwiegt letztendlich.