Essen & Trinken

Weniger Leberkrebsrisiko bei Kaffeetrinkern

Eine Meta-Analyse in Gastroenterology (2007; 132: 1740-1745) kommt zu dem Ergebnis, dass bereits zwei Tassen Kaffee am Tag das Leberkrebsrisiko um ein Drittel senken. Acrylamid-Belastung von Kaffee ist gesunken.


Antioxidanzien sind in größeren Mengen Kaffee enthalten, wie beispielsweise die chlorogenen Säuren, die in tierexperimentellen Studien die Bildung von Karzinomen in der Leber verhindern können.

Und in anderen Studien hat Koffein Leberschädigungen vorgebeugt sowie war ein hoher Kaffeekonsums mit einer niedrigen Leberkrebsrate nachweisbar.

Kaffee schützt sowohl Patienten mit Lebererkrankungen in der Vorgeschichte als auch lebergesunde Personen.

Was ist Acrylamid?

Acrylamid entsteht durch die Bräunungsreaktion, wenn Lebensmittel, also auch die Kaffeebohne, durch Braten Backen, Fritieren und auch Rösten erhitzt werden.

Im Tierversuch erwies sich der Stoff als krebserregend und erbgutschädigend, so dass das Bundesinstitut für Risikobewertung vermutet, dass dies auch für Menschen gilt.

Worauf ist die Verminderung von Acrylamid zurückzuführen?

Eine Auswertung des Zeitraums 2005/2006 durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ergab diese Werte. Worauf dies zurückzuführen ist, wurde nicht bekannt gegeben.