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Was verrät Ihnen das Weinetikett?

Sie gehen einkaufen und entschliessen sich eine gute Flasche Wein zu kaufen. Vielleicht soll es heute nicht Ihr Lieblingswein oder der übliche Wein sein, der meistens gewählt wird. Aber welchen Wein nehmen?

Was verrät das Weinetikett?

Üblicherweise stehen auf einem Wein-Etikett das Weingut, der Jahrgang, die Weinsorte, der Ausbau, das Weingut, die Region, die Abfüllung und die Flaschenummer.

Was bedeuten die Angaben auf dem Wein-Etikett?

Weingut – Hier wird der Name und Sitz des Abfüllers genannt.

Jahrgang - Der Jahrgang weißt auf das Weinjahr hin, aus dem der Wein stammt. 85 Prozent des Weines muss aus dem angegebenen Jahrgang stammen.

Weinsorte - Mindestens 85 Prozent des Weines muss aus der angegebenen Rebsorte gewonnen werden. Denn die Rebsorte beeinflusst massgeblich den Geschmack und den Duft des Weines.

Ist keine Sorte angegeben, so wurde der Wein aus einer weniger bedeutenden Rebsorte gewonnen bzw. es ist keine Rebsorte mit mindestens 85 Prozent enthalten.

Ausbau - Man unterscheidet Wein in 3 Qualitätsstufen: Tafel- Land- und Qualitätsweine sowie Prädikatsweine aus bestimmten Anbaugebieten.

Je nach Zuckergehalt werden sie in 5 Stufen eingeteilt. Diese sind Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese und Trockenbeerenauslese.

Region - Hier wird das deutsche Anbaugebiet genannt. In Deutschland gibt es 13 Weinanbaugebiete.

Abfüllung – Die Trauben müssen aus betriebseigenen oder angepachteten Rebflächen stammen.

Hier unterscheidet man zwischen einer Gutsabfüllung, wo die Reben von einem einzigen Weingut kommen und der Erzeugerabfüllung, die auch von einer Winzergenossenschaft kommen kann.

Flaschennummern – Qualitäts- und Prädikatsweine durchlaufen eine Laboranalyse und eine sensorische Prüfung. Damit wird ein Mindeststandard gesichert.