Eine Cuvée – ein Prost auf den Weinverschnitt
Die Bezeichnung Cuvée hört man häufig, wenn es um Wein geht. Cuvée klingt edel. Aber was ist eigentlich eine Cuvée? Wissen Sie es?Was ist eine Cuvée?
Cuvée vom französischen „cuve“ bedeutet Bütte. Im Deutschen steht es für den Verschnitt von verschiedenen Weinen. Dabei können verschiedene Jahrgänge, Weinlagen, Weingebiete, Rebsorten, sogar Weine verschiedener Länder miteinander verschnitten werden.
Rebsorten und Lagen werden heutzutage am häufigsten vermischt.
Hat eine Cuvée Weinqualität?
Wenn wir an Weinqualität denken, dann sind wir es gewohnt, von Sorten reinen Weinen zu sprechen. Die Bezeichnung Cuvée sagt jedoch nichts über die Qualität aus. Ein guter Wein lässt sich nicht nach Cuvée oder nicht Cuvée beurteilen.
Bei einem guten Wein kommt es auf ein harmonisches Verhältnis zwischen Weinkomponenten wie Frucht, Säure, Gerbstoffe und Alkohol an. Im Grunde ist das die Kunst des Winzers. Und deshalb gibt es Cuvées überhaupt, um gute Weine kreieren zu können.
Was ist der Unterschied zwischen gepanschten Weinen und einer Cuvée?
Gepanschten Weinen werden unerlaubte Substanzen zugefügt. Bei einer Cuvée werden edle Traubensorte miteinander vermischt. Dabei gibt es Meistermischungen, die zu den bedeutendsten Weinen zählen, wie der Chianti Cuvée.
Warum wir mischen?
Trauben sind die Basis eines jeden Weins. Denken wir an die Tausenden von Sorten aus den unterschiedlichsten Weinanbaugebieten weltweit mit ihren unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Durch das Mischen ergeben sich die unterschiedlichsten Geschmacksbilder.
Während manche Weine alleine ausdrucksstark genug sind, kommen andere in einer Mischung besser zur Geltung.
Gleichzeitig kann in Cuvées eine Maximierung der besten Traubensorten entstehen. Es entsteht ein Wein, der die Eigenschaften der verschiedenen Rebsorten möglichst optimal zur Geltung bringt.
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