Essen & Trinken

Ein bisschen Kaffee

Die Kaffeepflanze selbst ist schon sehr alt und es ranken sich viele Legenden und Geschichten um sie. Vermutlich ist die einstige Heimat der Pflanze das abessinische Hochland in Äthiopien. Die Verwertung der Kaffee-Früchte war wohl eher ein Zufallsprodukt, als weidende Tiere beobachtet wurden, die von der Pflanze fraßen und durch ihr seltsames Verhalten auffielen.
Eine Vermutung ist auch die Namensherkunft die mit dem altarabischen „qahwah“ zusammenhängen könnte, dass Wein bedeutet. Da Wein den Muslimen verboten war, wurde Kaffee zu einem beliebten Ersatz, durch seine angenehm, anregende Wirkung. So wurde er „Wein des Islam“ genannt.

Wann kam der Kaffee nach Europa?

Ca. im 16. Jahrhundert kam der Kaffee nach Europa. Das damals teure Getränk wurde nur in den besseren Kreisen getrunken. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Kaffee zum Volksgetränk und zunehmend beliebter. Heute trinken 80 % aller Erwachsenen Kaffee.

Um die weltweite Nachfrage nach Kaffee zu befrieden, wird die Kaffeepflanze heute, außer in ihrer einstigen Heimat, vor allem in den Ländern Süd- und Mittelamerikas angebaut.

Dort herrschen Durchschnittstemperaturen von 20 Grad und eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit, die die Pflanze zum Wachsen braucht.

Kaffee zählt zu den beliebtesten Getränken. Das Koffein hat einen angenehmen, aufmunternden Effekt, der auf das zentrale Nervensystem wirkt. Inzwischen wurde auch die Aussage, das „Kaffee nicht gesund sei“ zurückgenommen.

Untersuchungen wiesen nach, das der Kaffee durchaus auf Blutdruck und Herz eine positive Wirkung hat, natürlich in Maßen getrunken und am Besten, den Kaffeegenuss über den Tag verteilen.

Wer Kaffee trinkt hat seltener Asthma, Heuschnupfen, Karies oder Gallensteine.

Kaffeeliebhaber können also guten Gewissens ihren Kaffee geniessen, als morgendlichen Muntermacher oder beim gemütlichen Kaffeeklatsch.