Der Weihnachtsbrei
Kennen Sie die Geschichte vom Weihnachtsbrei? Wer Kinder hat, dem dürfte die Geschichte vom Weihnachtsbrei nicht unbekannt sein. Aus alter Tradition werden den Heinzelmännchen eines Bauernhofes am Weihnachtsabend immer eine Schüssel Weihnachtsbrei in die Scheune gebracht.
Es ist ein Dankeschön für die kleinen Wichtel, die auch als gute Hausgeister bekannt sind. An einem Weihnachtsabend vergessen die Menschen des Gutshofes, den Wichteln den Weihnachtsbrei zu bringen.
Die Wichtelmutter bemerkt dies und beschliesst, sich den Weihnachtsbrei selbst zu holen. Auch um den Wichtelvater nicht zu kränken, der dann bei den Menschen für ein schlechtes Jahr gesorgt hätte.
Doch die Geschichte nimmt einen guten Ausgang und die Wichtelfamilie bekommt ihren leckeren Weihnachtsbrei mit Zimt und einen grossen Klacks Butter.
Wer die Geschichte um den Weihnachtsbrei für einmalig hält, der täuscht sich. Wenig bekannt ist, dass es in vielen Ländern die Tradition des Weihnachtsbreis gibt.
In Russland ist das die Kutja, ein Getreidebrei. Getreide gilt in Russland als Symbol der Hoffnung und der Unsterblichkeit.
Gewürzt wird der Weihnachtsbrei mit Honig und Mohn, die Freude und Erfolg symbolisieren. Der Weihnachtsbrei wird in einer grossen Schüssel serviert, aus der alle essen.
Auch in Portugal ist es Tradition an Weihnachten einen süssen Weihnachtsbrei aus Reis zu zubereiten. Um Mitternacht erst, darf der Reisbrei gegessen werden.
Auch in der nordischen Weihnacht kennt man den Weihnachtsbrei. In Dänemark gibt es am Weihnachtsabend neben anderen Köstlichkeiten kalten Reisbrei mit Kirschen. Im Reisbrei versteckt sind Mandeln. Wer eine findet, dem bringt das neue Jahr Glück.
Neben dem finnischen Weihnachtsschinken kommt auch hier ein leckerer Weihnachtsbrei an Heiligabend auf den Tisch. In Finnland wird er mit Zucker, Zimt, Milch oder mit Pflaumensuppe gegessen.
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