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Der Weihnachtsmann sorgt für Verwirrung

Seit es dem Weihnachtsmann gibt, sorgt dieser für allgemeine Verwirrung. Der „Weihnachtsmann“ ist eigentlich gebürtiger Amerikaner. Zumindest wird er dort „Santa Claus“ genannt und hat den Job, den hierzulande das Christkind erfüllt: das Verteilen der Geschenke.

Bekannt ist nur, dass er ursprünglich vom Nordpol kam und er trotz seiner mildtätigen Beschäftigung keine dauernde Aufenthaltsgenehmigung bekam, so dass er wohl durch die fehlende Arbeitserlaubnis in einer atemberaubenden Geschwindigkeit in nur einer Nacht sein ganzes Arbeitspensum bewältigen muss.

Mysteriös ist, dass man den Weihnachtsmann nun auch in Europa gesichtet hat. Das sorgte für allgemeine Verwirrung, da er dem europäischen heiligen Nikolaus in seiner Tätigkeit, dem Beschenken von Kindern sehr ähnlich ist. Allerdings trifft seine Beschreibung nicht auf die des Nikolaus zu.

Der Weihnachtsmann wird als etwas korpulent beschrieben, hat weisse Haare und einen weissen Vollbart, einen roten Kapuzenmantel mit weissem Fellrand und mit grossen schwarzen Knöpfen, sowie schwarze Winterstiefel undefinierbarer Grösse. Während der Weihnachtsmann also eine amerikanische Erfindung sein könnte, gab es den Nikolaus wirklich.

In Deutschland wurde ihm zu Ehren der 6. Dezember zum Nikolaustag ernennt. Der heilige Nikolaus von Myra war ein Bischof, der im 4. Jahrhundert lebte und sich ganz besonders um die armen Kinder gekümmert hat.

Gekleidet war er wie ein Bischof mit Mitra und Bischofumhang. Auch heute noch warten die Kinder auf den St. Nikolaus. Viele Kinder stellen am Vorabend des Nikolaustages ihre geputzten Stiefel und Schuhe heraus.

Denn schmutzige Stiefel haben wenige Chancen, gefüllt zu werden. Am Nikolaustag selbst, kommt er abends auch manchmal selbst vorbei.

Er unterhält sich gerne mit den Kindern oder liest ihnen auch eine Geschichte vor. Viele Kinder üben auch extra für den Nikolaus ein Lied oder ein Gedicht ein.

Ist der Nikolaus zufrieden, dann schenkt er den Kindern meistens Obst, Nüsse und auch Schokolade. Allerdings kann er auch schimpfen, wenn er gehört hat, dass Kinder nicht immer brav waren.

Er hat auch ein goldenes Buch in dem so manches geschrieben steht. Die Rute, die er ebenfalls dabei hat, braucht er eigentlich nie, schliesslich heisst es ja auch im Nikolauslied: … Nikolaus ist ein guter Mann.

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