Baby & Kind

Kampfplatz Kinder Erziehung

Erziehung ist ein beliebtes Diskussionsthema. Klar, sind doch alle Kinder verschieden und werden in allen Kulturen unterschiedliche Werte gelegt, die der Erziehung zugrunde liegen. Die Frage ist doch, ob es die richtige Erziehung gibt? Mit Sicherheit gäbe es für jeden die richtige Erziehung. Aber wir sollten uns davor hüten aufgrund genetischer Daten oder aufgrund der Sternenkonstellation des Geburtsmoments uns für ein bestimmtes Erziehungsmodel zu entscheiden. Sehen wir Erziehung als das Zusammentreffen von Gross und Klein, wobei Eltern den Part haben, ihrem Sprössling etwas möglichst sinnvolles für das Leben mitzugeben. Und Kinder? Braucht es eine ständige Entwicklung? Kinder zeigen uns, wo es lang geht. Gerade in Sachen Erziehung wurde schon viel ausprobiert, von autoritär bis antiautoritär. Das es so schwer ist, ein Erfolgsrezept zu finden, liegt im Grunde daran, dass jeder Mensch ein Individuum ist, der einer ständigen Entwicklung unterworfen ist und das schwer ist auf alle anzuwenden. Vielleicht sollten sich Eltern nicht zu viele Gedanken machen, sondern sich mit ihrem und dem Lebensbedingungen ihres Sprösslings auseinandersetzen. Im Klartext heisst es, dass jedem Mensch, ab seiner Geburt, gewisse Stolpersteine in seinem Weg gelegt werden. Mit diesen Schwierigkeiten wachsen Kinder. Wenn sie Schwierigkeiten überwinden, wachsen sie mit jedem Problem, dass sie überwinden. Erziehung heisst also nicht, unseren Kindern alle Stolpersteine aus dem Weg zu räumen. Vielleicht müssen sie auch manchmal auf die Nase fallen, weil sie es anders nicht begreifen. Die Trotzphase Die Trotzphase und die Pubertät sind oftmals der absolute Kampfplatz in der Erziehung. Es sind Zeiten der intensivsten Entwicklung unseres Nachwuchs und im Grunde auch für Eltern. Wir werden gefordert, unseren Werten treu zu bleiben, denn die werden hier angegriffen vor allem in der Pubertät, wenn unsere Kinder Orientierung suchen und beginnen sich abzulösen. Auch wenn es schwer fällt, sollte man diese Phase mit seinem Kind durchstehen und ein Minimum an Coolheit bewahren und sich damit trösten, dass auch die Pubertät ein Ende hat.