Wer redet denn von einer Ente
Den meisten Autofahrern von uns ist der Begriff „Ente“ sehr geläufig. Für die einen war es und ist es noch ein Kult-Auto und für die anderen ein notwendiges Übel auf europäischen Strassen.Heutzutage können wir sagen, dass der Citroen 2 CV wohl zu den ersten Vorreitern der Öko-Autos zählte.
Denn ein Grund, dieses Auto herzustellen, war neben der spartanischen Einrichtung auch ein Benzin sparendes Gefährt zu entwickeln. 1986 wurde die Ente dann sogar noch bleifrei.
Speziell für den deutschen Automarkt wurde das grüne Modell „I fly bleifrei“ gebaut. Wen wundert es also, wenn wir bei umweltfreundlichen Autos an Fortbewegungsmittel denken, die nicht mit unseren heutigen Vorstellungen von Auto übereinstimmen.
Stellen wir uns nicht eher ein sportliches, aber auch praktisches Auto vor? Zählt das Auto nicht auch zum Statussymbol vielerorts und ist z. B. des Deutschen liebstes Kind?
Auch sollte es mit ein paar PS aufwarten, damit wir uns auf die Autobahn trauen können, und links vorbeiziehen können nicht nur an Lastern und „Kleinstwägen“.
Gewiss plagt uns auch manchmal unser Umwelt-Gewissen. Aber reicht es schon, sich ein umweltfreundliches Auto anzuschaffen?
Wen das Gewissen plagt, der sollte beginnen, sich mit dem Thema „Öko-Auto“ auseinanderzusetzen.
Als Massstab sollte allerdings nicht die diesjährige internationale Automobilausstellung in Frankfurt gelten, die mehr grün versprach, als im Nachhinein auf der Ausstellung brillierte.
Längst nutzen Autohersteller noch nicht die technischen Möglichkeiten und akzeptieren die ökologischen Notwendigkeiten.
Trotzdem gibt es bereits attraktive Alternativen, die auf alle Fälle als Übergangstechnologie sinnvoll sind, wie z. B. Hybridfahrzeuge, die durch ihre äussere, aerodynamische Form bestechen und das Bild vom Öko-Auto, in Form einer lahmen Ente, vollständig revidieren und den gegenwärtigen Vorstellungen von Auto im herkömmlichen Sinn am meisten entsprechen.
Auch reine Elektroautos haben mittlerweile Serienreife erreicht. Wenn Sie auch weniger durch Schnittigkeit und Geschwindigkeit auszeichnen, so sind sie doch für den Stadtverkehr durchaus geeignet.
Auch kleinere Autos wären ein Kompromiss, die leichter sind und im Innenraum durch ausreichend Komfort und Platz imponieren.
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