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Weihnachtsmärkte

Ob der Nürnberger Christkindlesmarkt der älteste Weihnachtsmarkt ist, ist nicht genau zu sagen. Doch der berühmteste, deutsche Weihnachtsmarkt hat eine lange Geschichte und so gehört mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit zu den ältesten Weihnachtsmärkten in Europa.

Bis ins 16. Jahrhundert lässt sich die Spur des adventlichen Marktes zurückverfolgen. Im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg kann eine Spanschachtel aus Nadelholz besichtigt werden.

Auf deren Rückseite befindet sich eine mit schwarzer Tinte geschriebene Inschrift, die auch das Jahr 1628 erwähnt. Auch heute noch strahlt der Nürnberger Christkindlesmarkt ein traditionelles Bild aus.

Die malerische Kulisse der Frauenkirche und des alten Rathauses tun ihr übriges dazu. Internationalen Flair erhält der Markt durch die Teilnahme seiner Partnerstädte aus aller Welt, die im nördlichen Teil des Marktes angesiedelt sind.

Mit dabei sind alljährlich hier Stände aus Antalya (Türkei), Atlanta (USA), San Carlos (Nicaragua), Shenzhen (China), Nizza (Frankreich) und Kavala (Griechenland) um nur einige Städte zu nennen, die Kunstgewerbliches aus ihrer Heimat anbieten. Der Nürnberger Christkindlesmarkt wurde zum Vorbild für viele andere Weihnachtsmärkte innerhalb Deutschlands wie auch international.

Jahr für Jahr erhöht sich die Zahl der Märkte, die mit ihrer landestypischen Eigentümlichkeit, den Weihnachtsmärkten ihren eigenen Charakter geben.

So ist der Weihnachtsmarkt in Florenz nostalgisch gehalten. In Luxemburg findet man einen Weihnachtsmarkt aus 70 schmucken Holzchalets und einer reich geschmückte Tanne im Herzen der Stadt Luxemburg. Der beliebte Markt wird hier wie ein Volksfest gefeiert. Und auch in Dublin findet man an einem Weihnachtsmarkt gefallen. Die Liste verlängert sich alljährllich.

Gemein ist ihnen allen, die vorweihnachtliche Freude und die Einstimmung auf das Weihnachtsfest und ein warmer Fleck im kalten Winter.