Allgemein
Artgerechte Männerhaltung
Während wir uns bei der artgerechten Tierhaltung leichter tun, da man sich an natürlichen oder anerzogenen Verhaltensweisen besser orientieren kann, tun wir uns bei Männern etwas schwerer, da ihre menschlichen und manchmal auch tierischen Verhaltensweisen sehr schwer einzuordnen sind, sie individuelle stark differieren, um für ihn einen angemessenen Lebensraum zu schaffen.
Von seiner Biologie her gesehen, braucht bzw. sollte man ihn auf keinen Fall im Käfig halten. Es gibt auch sehr intelligente Artgenossen unter den Männern, die vielfältig einsetzbar sind, lernfähig und auch wirtschaftlich erfolgreich sind, so dass sie ihre eigenen Unkosten decken.
Achten sollte man auf genügend Auslauf, wenn sie sich zuviel in geschlossenen Räumen aufhalten und sich wenig bewegen. Da die ursprüngliche Aufgabe des Mannes einst die Jagd und die Verteidigung der Familie war, ist sein Körperbau auf viel Bewegung ausgelegt.
In bestimmten Sportarten wie Fussball z. B. finden Männer daher einen idealen Ausgleich um auch ihre Triebe und Instinkte zu befriedigen.
Zu wenig Bewegung gekoppelt mit zuviel oder ungesunder Ernährung, bringt den oft beobachteten Bauchansatz hervor, der sich ziemlich zentral um den Nabel bildet und manchmal sogar über die Gürtellinie schwappt.
Optisch also nicht ganz ideal, obgleich man bei Männern der 50 + Generation inzwischen toleranter geworden ist. Bei Jüngeren kann es allerdings zu Wertminderungen kommen.
Gerade hatten wir die Ernährung angeschnitten. Wie sollte ein Mann ernährt werden?
Um seiner Muskelmasse gerecht zu werden, sollte man auf eiweissreiche Ernährung achten, aber auch genügend Kohlehydrate zufüttern. Je nach Bauchansatz sollte man sich mit Fetten zurückhalten.
Leider gibt es immer noch nicht, die von der Lebensmittelindustrie versprochene Komplettnahrung für Männer. Ab und zu ein paar Süssigkeiten wie Schokolade dürfen sicher sein, genauso wie Alkohol in Form von Bier oder Wein.
Aufpassen muss man stets auf die richtig dosierte Menge, da manche Männer sehr wenig Alkohol vertragen und oft abtrainierte Triebe wiedererwachen bei zuviel Alkoholgenuss und so jahrelange Erziehungsmassnahmen wieder zurückgeworfen werden.
Im Grunde ist es nicht schwer, einen Mann artgerecht zu halten. Hat er ein gemütliches Heim, gutes Futter und genügend Auslauf, kann er ein liebenswerter Geselle sein.
Ein letztes Wort zu seinem Gemüt. In diesem oftmals dicken Fell steckt ein weicher Kern, der auch seine Streicheleinheiten braucht, damit er sich entfalten kann, sich bestätigt fühlt und wir noch lange, lange Freude an unserem zweibeinigen Gefährten haben.